Endlich ist es soweit. Der süße Hundewelpe, den man sofort ins Herz geschlossen hatte, kann abgeholt werden. In den letzten Wochen ging es nur darum, was für eine Ausstattung angeschafft werden muss und vor allem welcher Name am Besten zu ihm passt.
Gerade angekommen, erkundet der neue Familienzuwachs sein neues Zuhause und alle sind begeistert von dem herzigen Welpen bis er, ups, sein Geschäft auf dem Teppich verrichtet. Nun stellt sich die Frage: Wie bekomme ich den Hundewelpen stubenrein? Diese und andere elementare Fragestellungen zur Welpenerziehung werden in Welpenstunden erörtert.
Was genau lernen Welpen und ihre Besitzer in der Welpenstunde
Ziel der Welpenstunden ist, dass „Welpenbesitzer einzuschätzen lernen, wie sie in den unterschiedlichsten Situationen reagieren sollten“, sagt Martina Meyer.
Einerseits geht es darum, dem noch unbeholfenen und ängstlichen Vierbeiner „zu helfen“, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden“ und neue Situationen zu meistern. Andererseits, ist „es auch notwendig, dem kleinen Wesen Grenzen zu setzen“ und eine altersgerechte Welpenerziehung während der ersten Lebensmonate fördert zudem die Erziehung in der Pubertätsphase. Denn jede Erfahrung, sei sie positiv oder negativ, prägt den Welpen.

Fotos: (c) Martina Meyer
„Tierhalter sollten frühzeitig einzuschätzen lernen, wie viel Stress ihr Schützling verträgt“, ergänzt Martina Meyer, „und der Hundewelpe muss lernen „problemlösende Strategien zu entwickeln. Erlebnisse, die nicht bewältigt werden, können bei Hunden Ängste hervorrufen,“ die ihrerseits zu aggressiven Verhaltensweisen des Hundes gegenüber seiner Umwelt beitragen.
Spielerisch Sozialverhalten lernen
„Welpenspielstunden bieten den Welpen die Möglichkeit, sich durch das Spiel mit den Artgenossen fürs Leben zu qualifizieren. Hier wird innerartliche Kommunikation geübt und Beisshemmung gelernt. Die Koordination des Körpers und die Muskulatur werden trainiert und die Sozialisation mit Gleichaltrigen unterschiedlicher Größen und Rassen. Für Trainer und Hundehalter bedeutet es, neben allem Spaß, ein Höchstmaß an Konzentration,“ sagt Martina Meyer.
Mehr über Martina Meyer
Martina Meyer lebt mit ihren zwei Border Collies in Mahlow. Bei ihr lernen Hundehalter und ihre Hunde eine gute Mensch-Hund-Beziehung aufzubauen. 2006 unterrichtete sie erstmals DogDance Schüler, von denen einige erfolgreich am Berliner DogDance Turnier teilnahmen.
Seit Ihrer Tätigkeit am Hundezentrum Baumann bietet sie eine Vielzahl von Gruppen- und Einzeltrainings mit Schwerpunkt Hundeerziehung, darunter Welpenkurse & Welpenspielstunden für Hundebabys ab der 8. Lebenswoche, an. Mehr unter www.fellfreund.de.





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